Oder: Eigentlich war ich doch gar nicht weg...
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| Der erste Lauftest! |
Jetzt habe ich gut einen Monat Laufpause hinter mir. An der Sehne ist alles in Ordnung. Ich habe mit der Physiotherapie begonnen und habe das Gefühl, dass mir das richtig guttut. Der Physiotherapeut ist klasse und zeigt mir immer genau, wo das Problem an meinem Fuß ist. Vielleicht - oder nicht nur vielleicht, sondern ganz bestimmt - wäre es letztes Jahr gut gewesen, nach der Verletzungspause den Wiedereinstieg in das Lauftraining mit Physiotherapie zu begleiten. Ich habe davon abgesehen, weil ich damals dachte, dass ich es selbst hinbekomme. Genug Ehrgeiz war da: Aufbautraining, Stabi-Übungen, Balance-Kissen... Ich habe alles gemacht. Da ich aber generell ein Typ bin, der dazu neigt, unter Anspannung zu stehen und der - auch muskulär - schwer abschalten kann, habe ich meiner Muskulatur sehr viel zugemutet. Da hätte mir eine begleitende Physiotherapie ganz sicher gut getan.
Hinterher ist man immer schlauer. Ich habe in den letzten 12 Monaten sehr viel über meinen Körper gelernt. Man sollte auch als "nur" ambitionierter Freizeitläufer nicht unterschätzen, wie sehr man seinen Körper fordert. Wir laufen Wettkämpfe, trainieren für unsere Ziele im Rahmen unserer Möglichkeiten recht hart und gehen nebenbei noch einem Beruf nach. Viel Zeit für Regeneration bleibt da häufig nicht. Einen Großteil meiner Freizeit verbringe ich mit dem Laufsport, weil mein Herz einfach dran hängt. Immer auf der Suche nach neuen Bestzeiten. Dabei verlange ich meinem Körper sehr viel ab, weil ich viel von mir selbst erwarte. Es soll immer perfekt laufen. Aber geht das überhaupt? Wohl kaum.
Vielleicht sollte ich mich öfter mal daran erinnern, warum ich vor langer Zeit mit dem Laufen angefangen habe: um abzuschalten und Spaß zu haben. Beides ist nach wie vor der Fall, keine Frage! Aber der Körper braucht auch Pause und Erholung.
Hinterher ist man immer schlauer. Ich habe in den letzten 12 Monaten sehr viel über meinen Körper gelernt. Man sollte auch als "nur" ambitionierter Freizeitläufer nicht unterschätzen, wie sehr man seinen Körper fordert. Wir laufen Wettkämpfe, trainieren für unsere Ziele im Rahmen unserer Möglichkeiten recht hart und gehen nebenbei noch einem Beruf nach. Viel Zeit für Regeneration bleibt da häufig nicht. Einen Großteil meiner Freizeit verbringe ich mit dem Laufsport, weil mein Herz einfach dran hängt. Immer auf der Suche nach neuen Bestzeiten. Dabei verlange ich meinem Körper sehr viel ab, weil ich viel von mir selbst erwarte. Es soll immer perfekt laufen. Aber geht das überhaupt? Wohl kaum.
Vielleicht sollte ich mich öfter mal daran erinnern, warum ich vor langer Zeit mit dem Laufen angefangen habe: um abzuschalten und Spaß zu haben. Beides ist nach wie vor der Fall, keine Frage! Aber der Körper braucht auch Pause und Erholung.
Heute habe ich meinen ersten Lauftest gemacht! Nach ca. vier Wochen Pause. Es waren nur 20 Minuten, aber es ging mir gut dabei. Konditionell nicht ansatzweise eine Herausforderung, ich habe nicht mal geschwitzt. Auch für den Fuß war es kein Problem. Es ist, als wäre ich nie weg gewesen... Vielleicht haben mir die 4 Wochen ohne Laufen gar nicht so sehr geschadet. Vielleicht finde ich viel schneller zu meiner Form zurück, als ich mir vor einem Monat noch hätte erträumen mögen. Und vielleicht sollte ich zukünftig nicht immer so sehr darauf aus sein, schneller zu werden. Man könnte ein Rennen ja auch einfach mal "just for fun" laufen - ohne Zeitziel.

Ich drück dir alle Daumen, die ich habe, dass es so super weiter geht:-)
AntwortenLöschenDanke! :-) Darüber freue ich mich sehr! Erster Testlauf über 6,5 km gestern lief gut. Ich glaube, ich bin auf einem guten Weg und schnell wieder da! Und so nette Worte im Kommentar motivieren sehr. :-) DANKE.
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